Nachrichten vom PMG

Jugend forscht - 2014

Schüler des PMG vom 17 bis 18.März 2014 in Saalfeld:


8 Schüler mit 5 Arbeiten nahmen am Regionalwettbewerb "Jugend forscht" und "Schüler experimentieren" in Saalfeld teil.

Am Ende standen 3 mal 2. Preise  und einmal ein 3. Preis,ein Sonderpreis und 3 weitere Sonderpreise zu Buche.

 

 

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Verwirkliche deine Idee! – Jugend forscht 2014

von Clarissa Schimmel (Klasse 7 PMG)

 

Am 17.3.2013 war es wieder soweit wir (Anna Weisheit, Lea-Jasmin Luck und ich (alle 7.Klassenstufe)) trafen uns wieder, wie letztes Jahr, auf dem Parkplatz des Philipp-Melanchthon-Gymnasiums in Schmalkalden. Dort erwarteten uns schon unsere Betreuungslehrer Herr Fräbel, Herr Endter und Frau Weidauer, sie war dieses Jahr zum ersten Mal dabei. Zudem waren auch 2 Schülerinnen aus der 6.Klassenstufe (Eva Oetzel und Charlotte Lehmann) und 3 Schüler (Felix Koch, Samuel Schubert und Michèl Schwamberger) gekommen. Die fünf Schüler waren dieses Jahr auch das erste Mal dabei.

 

Um 8:00 Uhr sind wir dann alle, in der Hoffnung dass wir alles dabei hatten, von Schmalkalden losgefahren. 1:30 h später kamen wir am Meiniger Hof in Saalfeld an. Wir mussten noch ein bisschen warten bis wir dann um 10:00 Uhr unsere Stände aufbauen konnten.

 

Eva Oetzel und Charlotte Lehmann bildeten eine Gruppe, ihre Projektarbeit hatte den Titel: „Wirkt sich die Farbe eines Bechers auf den Geschmack aus?“. Sie haben einen weißen, einen bunten und einen gepunkteten Becher mit einer Sorte Cola gefüllt. Danach haben sie 22 Testpersonen probieren lassen aus welchem Becher es ihnen am besten geschmeckt hat. Das Ergebnis war sehr erstaunlich 7 Testpersonen fanden den gepunkteten Becher am besten, weitere 7 Testpersonen fanden den weißen Becher am besten, 5 Testpersonen fanden den bunten Becher am Besten und 3 Testpersonen fanden keinen Unterschied. Eva und Charlotte haben daraus geschlussfolgert das sich die Farbe des Bechers auf den Geschmack auswirken muss. Anna Weisheit hatte das Thema: „Züchten von Kristallen“. Sie hat 8 Experimente durchgeführt in denen sie mit verschiedenen Kristallsalzen verschiedene Kristalle mit verschiedenen Formen und Farben gezüchtet hat. In einem Experiment hat sie sogar eine Druse gezüchtet (das ist eine kleine Schale aus Gips, die Kristalle enthält). In einem anderen Experiment hat Anna Glaubersalznadel (Kristallnadeln) versucht zu züchten. Da es nicht sofort geklappt hat, hat sie noch mehr Glaubersalz hinzugefügt, da es wieder nicht geklappt hat, hat sie das Glas aus Wut geschüttelt und dann ist es zu einem Brei geworden. Nachdem sie diesen Brei erhitzt hat, hat es dann endlich funktioniert und man konnte Kristallnadeln erkennen. Die Projektarbeit von Lea-Jasmin Luck nannte sich: „Chemische Keule – Nein Danke!“. 5 Die drei Jungs Felix Koch, Samuel Schubert und Michèl Schwamberger nannten ihr Projekt: „Möglichkeiten zur Verbesserung des Fahrverhaltens von Elektroautos durch Ausnutzen spezifischer Eigenschaften“. Sie haben a) Mittels Sensor die Größe der auftretenden Beschleunigungskräfte in Abhängigkeit der Geschwindigkeit und des Fahrbahnuntergrundes in den 3 Raumrichtungen (X; Y; Z) gemessen und die Werte mathematisch modelliert. b)Sie haben Schlussfolgerungen für mögliche, aktive, elektronische Einflussmaßnahmen auf das Fahrverhalten von Elektrofahrzeugen aufgezeigt. Zum Schluss noch mein Projekt das, das Thema: „Die Faszination schnell reizbare Pflanzen“ hatte. Ich habe in einer speziellen Anzuchtstation 3 Pflanzen gezüchtet. 2 von ihnen sind fleischfressende Pflanzen (der Sonnentau und die Venusfliegenfalle) und die 3. Pflanze ist die Mimose (bei dieser Pflanze kann man sehr gut sehen das sie auf Reize reagiert). Nachdem die Pflanzen eine bestimmte Größe erreicht hatten hab ich mit ihnen einige selbst ausgedachte Experimente durchgeführt. Mit der Mimose habe ich einen Hell/Dunkel Test durchgeführt, wo ich herausfinden wollte welche Bewegungen die Blätter bei Helligkeit/Dunkelheit machen und mit den zwei fleischfressenden Pflanzen habe ich ein Experiment durchgeführt, wo ich die Zeit gestoppt habe wie lange die Venusfliegenfalle braucht ihre Fallen zu schließen und wie lange der Sonnentau braucht seine Tentakel einzurollen.

 

Nach dem Aufbauen der Stände gab es noch eine 15 minütige Begrüßung vom Wettbewerbsleiter Herr Kirmse, dann haben alle Mittag gegessen. Anschließend wurden um 13:00 Uhr die Stande von der Jury besucht. Am diesjährigen 49. Regionalwettbewerb in Saalfeld gab es 50 Projekte, die von über 100 Schülerinnen und Schülern ausgearbeitet wurden. Circa 16:00 Uhr war die Jury fertig mit der Besichtigung der Arbeiten und wir sind zur Kinder- und Jugenderholung Dietrichshütte gefahren, um unser Gepäck in den Zimmern zu verstauen. Nach dem Abendessen sind wir in das Erlebnisbad „Saalemaxx“ gefahren, um dort 3 erlebnisreiche und erholsame Stunden, vom Stress am Vor-und Nachmittag, zu verbringen. Müde und geschafft kamen wir um 23:00 Uhr wieder in der Kinder- und Jugenderholung Dietrichshütte an. Gesponsert wurde das Schwimmbad und die Unterkunft für die Nacht vom Stahlwerk Unterwellenborn.

 

Am Dienstag, den 18.3.2013, sind wir dann gegen 9:00 Uhr zurück zum Meininger Hof gefahren und von 10:00 - 12:00 konnte die Öffentlichkeit die Wettbewerbsstände besichtigen. Nach dem Mittagessen war um 13:00 Uhr die Auszeichnung der Gewinner des Wettbewerbs durch den Wettbewerbsleiter Herr Kirmse. Anna Weisheit erreichte mit ihrem Thema: "Züchten von Kristallen" den 2. Preis und einen Sonderpreis erhielt Lea-Jasmin Luck mit ihrem Projekt: "Chemische Keule - Nein Danke!", beide haben im Fach Chemie geforscht. Mit dem Thema: "Möglichkeiten zur Verbesserung des Fahrverhaltens von Elektroautos durch Ausnutzen spezifischer Eigenschaften" erreichten Felix Koch, Samuel Schubert und Michèl Schwamberger den 2. Preis im Fach Technik. Eva Oetzel und Charlotte Lehmann erreichten den 3. Preis mit ihrem Projekt: "Wirkt sich die Farbe eines Bechers auf den Geschmack aus?" und den 2. Preis erhielt ich mit meinem Thema: "Die Faszination schnell reizbare Pflanzen", unsere Arbeiten gehören zum Fach Biologie. Einen weiteren Preis erhielt auch noch unsere Schule (das Philipp-Melanchthon-Gymnasium Schmalkalden), da wir mit mehr als 4 Projekten am Start waren.

 

Mit vielen Eindrücken, vielen Erfahrungen für das nächste Jahr, vielen Erlebnissen und fetten Preisen in der Tasche traten wir samt Gepäck den Heimweg nach Schmalkalden an. 

   
© Philipp-Melanchthon-Gymnasium