Berichte zur SBO

Projekttage Studienorientierung 

Der erste Tag stand ganz im Zeichen der Bewerbung für einen Studien- oder Ausbildungsplatz. In virtuellen Assessmentcentern, bei Rollenspielen zu Vorstellungsgesprächen oder beim „Bewerbungs-Knigge“ wurden die Schüler auf mögliche Schwierigkeiten und Besonderheiten hingewiesen. Danke sagen wir dafür Frau Koch von der AOK Gesundheitskasse Schmalkalden, Frau Reinhardt von der Barmer Schmalkalden, Frau Hack vom Bildungszentrum Handel und Dienstleistungen und Herrn Meffert als Studienberater von der Agentur für Arbeit.

 

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Am 2. Tag fanden Exkursionen zu Universitäten und Hochschulen in der Region statt. Für die Schüler waren die Vorlesungen und Praktika besonders interessant. Der Weg führte die Schüler nach Jena, Ilmenau, Erfurt und Würzburg.

Was verlangt die Wirtschaft von den jungen Absolventen bzw. was verlangen die Universitäten und Hochschulen von den jungen Abiturienten? Diesem Schwerpunkt wurde am 3. Tag nachgegangen. Leitende Mitarbeiter bzw. Geschäftsführer von Unternehmen und Institutionen aus der Region machten den Schülern deutlich, was während des Studiums und später in der beruflichenTätigkeit wirklich wichtig ist. Unser Dank geht hierfür an Herrn Dr. Luther und Herrn Dr. Bernasowski vom Elisabeth-Krankenhaus in Schmalkalden, Herrn Einhäuser von Viba, Herrn Hollandt vom Amtsgericht in Meiningen, Herrn Reumschüssel, Werksleiter Sandvik Wernshausen, dem Team von Frau Sander, Rhön-Rennsteig Sparkasse, Herrn Krammer von E on  und Herrn Professor Seul von der Fachhochschule Schmalkladen. Vielen Dank auch den beiden Studenten der FH Schmalkladen und der BA Eisenach. Die genannten Vertreter konnten neben den Ausführungen zu Anforderungen an junge Absolventen auch ihr Unternehmen oder Institution vorstellen. Für unsere Schüler wurde dabei auch klar, dass unser Landkreis in verschiedenen Bereichen junge qualifizierte Fachleute benötigt und dass es sich lohnt, nach dem erfolgreichen Studium wieder in den Heimatkreis zurückzukommen als junger Arzt, Richter oder Anwalt, Betriebswirtschaftler, leitender Angestellte oder..... Die Unternehmen werden in den nächsten Jahren qualifizierte Fachkräfte benötigen.  Doch nicht bei allen Unternehmen und Behörden in der Region fiel unsere Bitte auf Unterstützung bei diesem Projekt auf fruchtbaren Boden. Schade, dass man sich hier eine Möglichkeit vergeben hat, jungen Menschen das Unternehmen vorzustellen und zu versuchen, das Interesse an einer Tätigkeit in unserer Region zu wecken. Der Fachkräftemangel scheint nicht allen Unternehmen, vor allem im metallverarbeitenden Gewerbe, bewusst zu sein. 

 

Allen Beteiligten nochmals unser herzlicher Dank. 

   
© Philipp-Melanchthon-Gymnasium